Am Dienstag, den 18.11.2008 besuchte eine Gruppe der FU Hohenbrunn (unterstützt von einigen Herren) das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) in der Maillinger Str. 15 in München. Herr Waldinger von der Pressestelle stellte das LKA kurz vor: in ganz Bayern gibt es 1.600 Mitarbeiter, davon allein in der besuchten Einrichtung 900. Im Haus gibt es 6 Abteilungen – die Verwaltung, die Kriminaltechnik, die EDV-Abteilung – die dafür sorgt, dass die Polizei 24 Stunden “online“ ist -, die Abteilung Staatsschutz / Personenschutz – sie ist u.a. für die Sicherheit unseres Ministerpräsidenten zuständig- ,die Abteilung „Spezialwissen“ – Falschgeld, große Kunstdiebstähle, Waffen- und Sprengstoffdelikte, Wirtschaftskriminalität etc. und die Ermittlungsabteilung – zuständig z.B. für organisierte Kriminalität, Rauschgift usw.
Das Spektrum des LKA ist also äußerst vielfältig und arbeitet mit internationalen Verbindungen.
Nach den erklärenden Worten wurde ein interessanter Video-Film gezeigt, der die Arbeit in einzelnen Abteilungen „visuell“ darstellte. Es war faszinierend, was die Spezialisten, z.B. die Phonetiker aus Geräuschen oder die Brandfahnder aus stark verkohlten Überresten erkennen konnten. Durch die DNA-Analyse können aus winzigen Spuren sogar noch längst vergangene Straftaten ermittelt und gelöst werden.
Die letzte Stunde gehörte dem „Schutz gegen Einbrecher“. Herr Moosrainer zeigte anhand von zahlreichen Ausstellungsstücken, was man bei Fenster und Türen beachten sollte, damit das Eigentum geschützt wird und die Einbrecher es gar nicht erst versuchen, weil es zu schwierig ist. Anhand von Zahlen konnte dies belegt werden.
Wer sich genau informieren will – bei der Polizei gibt es eigene Beratungsstellen, deren Mitarbeiter sogar ins Haus kommen und vor Ort weiterhelfen.
Der wichtigste Hinweis allerdings sollte an alle Bürger lauten:
Falls ein Beamter in Zivil zu Ihnen kommt und in die Wohnung will und dabei seinen „Dienstausweis“ vorzeigt, so sollte man diesen fragen, von welchem Revier er kommt und dann unbedingt bei der Polizei unter der Notrufnummer 110 oder direkt bei der nächsten PI nachfragen, ob von einer Dienststelle ein Beamter unterwegs ist.
Falls der Beamte „echt“ ist, so wird er dafür Verständnis haben – wenn nicht, so wird er sicherlich die Flucht ergreifen.


