In regelmäßigen Abständen veranstaltet der CSU Ortsverband seine Ortsteilgespräche, so auch wieder dieses Jahr.
Wie bisher stehen Ihnen bei der Ortsteilbegehung unsere anwesenden Gemeinderäte und der Bürgermeister zur Verfügung, um sich Ihren Fragen, Anregungen, aber auch Ihrer Kritik zu stellen und mit Ihnen im persönlichen Gespräch zu diskutieren.
Diese Gelegenheit haben am Samstag, dem 08.05.2010 mehrere Bürger und Bürgerinnen der Luitpoldsiedlung wahrgenommen.
Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich Bürgermeister Dr. Stefan Straßmair und Gemeinderäte sowie Mitglieder des Ortsverbandes eingefunden, um sich "vor Ort" über die Anliegen der Gemeindebürger zu informieren. Ganz besonders lag den Menschen der zunehmende Verkehr am Herzen. Es wurde an der stark befahrenen Kreuzung Luitpold- und Höhenkirchener Straße besonders auf die Unfallhäufigkeit hingewiesen - bedingt meist durch zu hohe Geschwindigkeit beim Einfahren in den Kreuzungsbereich! Etwas gebessert hatte sich die Situation, als ein Geschwindigkeitsmeßgerät aufgestellt war.
Diese Unfallgefahr war nur ein Argument dafür, dass die Umgehungsstraße ein absolutes "Muss" ist und dringend bearbeitet werden soll. Allerdings ist es fraglich, ob die Variante A1 (GA Prof. Kurzak) - favorisiert von der Agenda -wirklich die beste Lösung darstellt? Hier würde der Verkehr zu sehr an der Siedlung "Am Hart" vorbeiführen und auch größtenteils durch Waldgebiet führen müssen. Für den zunehmenden LKW-Verkehr von der Autobahn stellt sich z.Zt. die bestehende S-Bahn-Brücke oft als unüberwindbares Hindernis dar - mit dem Ergebnis, dass die LKW über 3,6 m Höhe z.T. im Wohngebiet landen und nicht wissen, wo und wie es weitergeht.
Leider gab es auch wieder Ärger und Kritik an der Nutzung der Feuerstelle am Spielplatz in der "neuen" Luitpoldsiedlung. Hier werden immer wieder bei schönem Wetter Jugendliche beobachtet, die mit Alkohol dort auftauchen und Lärm machen und auch Dreck hinterlassen. Hier hat der Gemeinderat inzwischen gehandelt und einen Revierwachdienst der Fa. Ehrl angestellt. Allerdings hat dieser erst mit seinen Rundfahrten Anfang Mai begonnen. Auch der Vermutung einiger Anlieger, diese Aufsicht würde zu verhalten und zaghaft sein, musste der Bürgermeister widersprechen, denn es soll hier ja nicht mit Knüppeln gegen Jugendliche vorgegangen werden, sondern mit gutem Zureden und einem Appell an die Vernunft.
Im Großen und Ganzen gab es aber keinerlei größere Beanstandungen, wir werden uns dennoch selbstverständlich gerne weiterhin für die aktuellen Anliegen unserer Mitbürger einsetzen - bitte melden Sie sich bei Bedarf, dafür gibt es auch unser Bürgertelefon!


