Was denken Sie darüber ? Verkehrsentlastung Hohenbrunn. Ein Bericht über die Veranstaltung am 20.7.

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Ca. 180 Besucher kamen am 20.7.10 um 19 Uhr zum „Alten Wirt", um über eine Verkehrsentlastung Hohenbrunns zu diskutieren. Anton Fritzmaier erläuterte in einer kurzen Einführung das Kurzak-Gutachten und die verschiedenen Möglichkeiten der Trassenführungen. Die wichtigsten Informationen hatte er in einer kleinen Info-Broschüre zusammengefasst und zu Anfang verteilt. Das ausführliche Gutachten kann auf der Internetseite der Gemeinde Hohenbrunn eingesehen werden.

 

Nach dieser Einführung hatten die Bürger das Wort. In der Diskussion meldeten sich Bewohner nahezu aller Ortsteile. Bürger aus Riemerling gaben zu Bedenken, dass eine Autobahnparallele Riemerling noch mehr von Hohenbrunn trennen würde und befürchteten auch eine noch stärkere Lärmbelastung. Die Bewohner der Luitpoldsiedlung wiesen nochmals auf die starke Belastung der Luitpoldstraße hin und baten auch um eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Ihnen konnte dazu mitgeteilt werden, dass am nachfolgenden Abend eine öffentliche Verkehrsausschusssitzung mit Gemeinderatsmitgliedern von Höhenkirchen-Siegertsbrunn stattfinden wird. Diese hat mittlerweile zu der Erkenntnis geführt, dass Höhenkirchen-Siegertsbrunn die Trasse 1a (Verlegung der Luitpoldstraße in der Form, dass der hintere Altlaufweg, über den das geplante Gewerbegebiet der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn erschlossen wird, nach Westen verlängert wird, unter der Bahn hindurchführt und im Kreuzungsbereich M 11 / Wächterhofstraße wieder an das bestehende Straßennetz anbindet. Die bestehende Bahnunterführung Luitpoldstraße würde dann für den Kfz-Verkehr gesperrt) des Gutachtens eindeutig ablehnt, einer Verlegung oder ähnlichem der Luitpoldstraße aber nicht entgegentreten würde. Nachgedacht wurde auch über eine Tunnellösung im Bereich der Wohnbebauung.

Unterschiedlich diskutiert wurde auch die Ostumgehung entlang des Waldrandes. Hier gab es sowohl Befürworter (Entfernung vom Dorf) als auch Gegner (Zerstörung der Umwelt und Störung der Naherholung).

Die Diskussion diente zunächst einmal der „Stoffsammlung" der verschiedensten Argumente. Derzeit laufen die Ausschreibungen für die Machbarkeitsstudien der einzelnen Trassen. Sobald hieraus weitere Fakten gewonnen werden können, wird der Ortsverband der CSU die Diskussion mit den Bürgern fortführen und zu einem weiteren Abend laden.

Aber auch die Verkehrsausschusssitzungen, die öffentlich sind, können natürlich von den Bürgern jederzeit besucht werden. Wir würden uns freuen, Sie dort zu sehen.

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