Ortsteilgespräch in der Siedlung am Grasbrunner Weg vom 23.10.2010

Drucken PDF

Durchgangsverkehr gibt es in der Siedlung am Grasbrunner Weg eigentlich nicht, denn die Straße darf nur von Anliegern befahren werden. Die CSU-Gemeinderäte und Mitglieder des CSU-Ortsvorstandes hatten natürlich ein berechtigtes Anliegen, als sie im Oktober zu dem letzten Ortsteilgespräch dieses Jahres in die Siedlung gekommen waren und dort mit zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohnern ins Gespräch kamen. 

Dabei konnten die Teilnehmer der Gesprächsrunde auch Autos beobachten, die in der Siedlung nicht angehalten haben und außerdem sehr schnell gefahren wurden. Jeweils im Bereich der ersten Häuser wird die zulässige Geschwindigkeit durch entsprechende Schilder auf 30 km/h reduziert. Um die geforderte Geschwindigkeit noch deutlicher zu machen, schlug Bürgermeister Stefan Straßmair, der auch gekommen war, im Gespräch mit den Anwohnern vor, auf dem Straßenasphalt ein großes 30-Schild aufzumalen. Bauliche Maßnahmen zur Reduzierung der Geschwindigkeit, also zum Beispiel erhöhte Pflasterungen oder eine Verengung der Durchfahrtsbreite, sind kaum möglich, da die Straße auch für landwirtschaftlichen Verkehr benötigt wird. Und es bleibt natürlich dabei, dass dort nur Anlieger fahren dürfen.

 Ein weiteres Thema waren die aktuellen Baumaßnahmen des Abwasser-Zweckverbandes in der Siedlung. Natürlich hatten die Gesprächsteilnehmer viele Fragen, die mit dem Einbau von Wasserleitungen und Abwasserrohren vor dem eigenen Grundstück zu tun hatten. Auch wenn für diese konkrete Baumaßnahme der Zweckverband zuständig ist, konnten vor Ort viele Anregungen diskutiert und für mehr Bürgernähe des Gemeinderates und des Rathauses aufgenommen werden.

 Damit war die CSU in diesem Jahr in allen Ortsteilen von Riemerling und Hohenbrunn. Bei diesen Gesprächen, die am Ort des Geschehens auf der Straße stattfinden, werden oft auch unterschiedliche Wünsche der Anwohner angesprochen, die dann unter Nachbarn diskutiert werden. Auch wenn die Gemeinderäte manchmal erklären müssen, warum etwas nicht gemacht werden kann oder nur sehr schwer durchzusetzen ist, ergeben sich immer wieder gute Ideen für unsere Gemeinde. Die Serie der Ortsteilbegehungen soll fortgesetzt werden, zum Beispiel auch auf Zuruf über das Bürgertelefon der CSU.