Verkehrssituation Hohenbrunn

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Sehr gut besucht war auch die zweite Veranstaltung mit dem Themenbereich „Ortsumfahrung Hohenbrunn und Anschluss des Gewerbegebietes Muna“ in der Reihe „Was denken Sie darüber?“. Deutlich über 100 interessierte Bürger aus allen Ortsteilen und auch Vertreter der anderen politischen Fraktionen waren am Donnerstag zugegen, um sich über die aktuelle Machbarkeitsstudie des Ingenieurbüros Wagner zu informieren. Von dort hatte sich auch Herr Ingenieur Purrmann als Referent zur Verfügung gestellt.

Der Referent erläuterte die einzelnen Trassen, die möglich wären, um Hohenbrunn mehr oder weniger insbesondere vom Durchgangsverkehr zu entlasten und den bestehenden und zu erwartenden Schwerverkehr, der beim Ausbau des Gewerbegebietes Muna entstehen kann, außerhalb des Ortes zu leiten. Grundlage war das Verkehrsgutachten aufgrund der Beobachtung und Verkehrszählung von Prof. Kurzak. Das Gutachten, als auch Machbarkeitsstudie und die zugehörige Kostenschätzung kann detailliert auf der Internetseite der Gemeinde Hohenbrunn (www.hohenbrunn.de) nachgelesen bzw. heruntergeladen werden.

Zahlreiche Zuhörer nutzten diese Gelegenheit, um im Anschluss ihre Gedanken, Kritiken und Anregungen zu den einzelnen Streckführungen vorzustellen. Dabei wurde klar, dass die Argumente sehr verschieden sind und auch teilweise von der Wohnlage der jeweiligen Bürger abhängen.

Insbesondere war der Natur- und Lärmschutz angesprochen. Auch Anregungen für eine generelle Ortsplanung oder dem entstehenden äußeren Bild von Hohenbrunn mit der Rodungsinsel unter Einbeziehung der verschiedenen Trassen wurde angesprochen. Die noch nicht vollzogene Klärung der Besitzverhältnisse für den Grund, auf dem mögliche Straßen entstehen, wurde ebenso diskutiert, wie mögliche Belastungen anderweitiger Ortsteile und Verkehrsrouten durch Ausweichverkehr. Auch die möglicherweise mittlerweile veränderten Prämissen des Kurzak´schen Gutachtens wurden genannt. Herr Purrmann nahm verschiedentlich zu den einzelnen Punkten Stellung und auch Anton Fritzmaier erklärte, dass die vielen Anregungen und Gedanken in die weiteren Beratungen im Gemeinderat einfließen werden. Eine aktuelle einheitliche Befürwortung der CSU über eine bestimmte Streckenführung gibt es derzeit nicht.

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